GKV-Spargesetz 2026: Wie Heilmittelpraxen ihren Umsatz trotzdem steigern

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Dumke Biz ist die Marketing-Agentur für Therapeuten, Heilmittelpraxen und Gesundheitsdienstleister in Deutschland.

Wir helfen Praxisinhaber:innen dabei, mehr Wunschpatienten zu gewinnen, Umsatz zu steigern und Selbstzahler-Anteil auszubauen – damit die Praxis wirtschaftlich stabil aufgestellt ist und so therapiert werden kann, wie Sie es für richtig halten.

Sven Dumke

„Hallo, ich bin Sven Dumke – Gründer von Dumke Biz. Sie sind interessiert, Ihren Praxiserfolg zu erhöhen?“

Wir arbeiten mit einem ganzheitlichen 360° Therapeuten-Marketing: dadurch ermöglichen wir, mehr Patienten zu gewinnen, Ihre Wunschpatienten gezielt anzusprechen und Ihre Terminkalender dauerhaft zu füllen. Wir unterstützen Sie dabei, Ihren Umsatz zu steigern, Selbstzahler zu gewinnen und Privatpreise zu optimieren – damit Sie leistungsgerecht und fair bezahlt werden. Darüber hinaus helfen wir dabei, Verträge mit Patienten rechtssicher abzusichern und den Praxiserfolg insgesamt nachhaltig zu erhöhen. Das Ergebnis: eine wirtschaftlich stabile Praxis und Therapieangebot, die Sie für sinnvoll halten.

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Das Bundeskabinett hat am 29. April 2026 das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen. Für Heilmittelpraxen sind drei Punkte besonders relevant.

Was beschlossen wurde

Erstens kehrt die sogenannte Grundlohnsummenbindung zurück. Das bedeutet: Vergütungserhöhungen dürfen künftig nur noch so stark steigen wie die GKV-Einnahmen – die Grundlohnrate gilt als feste Obergrenze. Für 2027 bis 2029 wird die Grenze sogar um einen zusätzlichen Prozentpunkt abgesenkt. Steigende Personal-, Miet- und Energiekosten können Sie damit nicht mehr weitergeben.

Zweitens wird die Mehraufwandspauschale bei Blankoverordnungen gestrichen. Diese Pauschale vergütet den erhöhten Aufwand für Diagnostik und Dokumentation, den Sie bei der eigenverantwortlichen Versorgung tragen. Eine Streichung macht das Instrument wirtschaftlich deutlich weniger attraktiv.

Drittens steigt die Zuzahlung bei Heilmitteln von 10 auf 15 Euro pro Verordnung – ein Plus von 50 Prozent. Erstmals seit 2004.

Was Verbände sagen

Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) kritisiert die Pläne scharf: Die Vergütungssteigerungen der letzten Jahre seien keine Überförderung gewesen, sondern notwendige Nachholeffekte nach jahrzehntelanger Unterfinanzierung. Eine Rückkehr zur Grundlohnsummenbindung führe zu Einnahmeverlusten bei Praxisinhabern und treffe über 300.000 Angestellte in ambulanten Praxen direkt.

Physio Deutschland warnt zudem: Hausbesuche würden noch unwirtschaftlicher. Die Gehaltsschere zwischen ambulanten Therapeuten und Kolleginnen im öffentlichen Dienst öffne sich erneut.

Der IFK – Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten spricht von einem Rückschritt: Die Grundlohnsummenbindung sei ein Relikt aus den 80er-Jahren – genau deshalb wurde sie 2017 abgeschafft.

Was das für Ihre Praxis bedeutet

Die Abhängigkeit von GKV-Einnahmen wird zum strukturellen Risiko:

Zur Einordnung: Heilmittel machen nur 4,26 % der GKV-Gesamtausgaben aus – sollen aber rund 6 % des gesamten Sparvolumens tragen.

Die folgende Grafik zeigt den Weg, den unternehmerisch denkende Praxen jetzt gehen:

Illustration: Pfeil steigt von GKV-Spargesetz zu Selbstzahler-Umsatz – mit drei Vorteilen für Heilmittelpraxen

Selbstzahler als Ihre Antwort

PraxPraxen, die bereits einen Teil ihres Umsatzes über Selbstzahler generieren, sind von dieser Entwicklung deutlich weniger betroffen.

Selbstzahlerangebote bedeuten für Sie:

  • eigene Preisgestaltung,
  • keine Budgetdeckel,
  • planbare Einnahmen

– unabhängig davon, was in Berlin beschlossen wird.

Die Nachfrage ist da: Laut Statistischem Bundesamt gaben private Haushalte in Deutschland 2024 rund 65 Milliarden Euro direkt für Gesundheitsleistungen aus – ein Plus von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Prävention, Sport, Regeneration, Haltung, Longevity – viele Menschen zahlen heute bereitwillig für Gesundheitsleistungen, wenn sie den Nutzen verstehen und das Angebot professionell kommuniziert wird.

Die meisten Praxen wissen jedoch nicht, wie sie Selbstzahler systematisch ansprechen, gewinnen und binden.

Drei Wege, die sofort funktionieren:

  • Leistungen ohne Rezept anbieten: Prävention, Sport, Longevity – die Nachfrage ist da
  • Kassenpatienten gezielt ansprechen: Nach dem Rezept ist vor dem Selbstzahler
  • Online sichtbar werden: Wer gefunden wird, gewinnt die richtigen Patienten

Wie das konkret aussieht – mit Zahlen, Beispielen und umsetzbaren Schritten – zeigen wir, sobald das Gesetz final verabschiedet ist. Wer als Erstes informiert werden möchte: Jetzt Newsletter anmelden siehe unten. Wir machen den Aufwand – Sie bekommen die Lösung direkt ins Postfach.

Sprechen Sie uns an – wir zeigen Ihnen, wie das konkret für Ihre Praxis aussehen kann.


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Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Die Inhalte basieren auf dem Kabinettsbeschluss vom 29. April 2026. Das Gesetz durchläuft nun das parlamentarische Verfahren – Verabschiedung ist vor der Sommerpause 2026 geplant. Für verbindliche Auskünfte empfehlen wir Ihren Berufsverband (IFK, SHV, Physio Deutschland) oder einen auf Heilmittelpraxen spezialisierten Berater.

Dieser Beitrag ist Teil der Bereiche Praxis entwickeln, Praxiserfolg erhöhen, Umsatz steigern, passend zu den Stichworten , , , .

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